Die Dämmebene festlegen
Ein beheizter Dachraum stellt andere Anforderungen als ein dauerhaft unbeheizter Speicher. Die Bestandsaufnahme betrachtet deshalb nicht nur die Dämmstoffdicke, sondern die Grenze zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich. Eine durchgehende Dämmebene verringert Wärmeverluste; Unterbrechungen an Bauteilen bilden Wärmebrücken.
Luftdichtheit ist eine eigene Aufgabe. Fugen und Anschlüsse müssen so geplant werden, dass warme Raumluft nicht unkontrolliert in kältere Schichten strömt. Feuchteschutz und vorhandener Aufbau müssen dabei zusammenpassen.
Von außen oder im Sparrenfeld?
Eine Aufsparrendämmung kann bei geöffneter Dachhaut eine zusammenhängende äußere Ebene ermöglichen. Die Zwischensparrendämmung liegt im Sparrenfeld und ist durch die vorhandene Geometrie begrenzt. Beide verlangen sorgfältige Anschlüsse an Fenster, Giebel und Traufe.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Zugänglichkeit, Dachzustand und geplanten Arbeiten ab. Eine Neueindeckung kann die Gelegenheit für äußere Dämmarbeiten bieten. Pauschale Einsparungen lassen sich ohne Kenntnis des Gebäudes nicht seriös nennen.
Diese Angaben helfen bei der Einordnung
- Beheizte oder unbeheizte Nutzung des Dachraums
- Vorhandene Dämmung und Innenbekleidung
- Zugänglichkeit von innen und geplante Neueindeckung
- Feuchtigkeit oder Zugerscheinungen an Anschlüssen
Fotos bitte nur aus sicherer Position aufnehmen. Dacharbeiten erfordern geeignete Zugänge und Schutzmaßnahmen; betreten Sie das Dach nicht zur Eigenprüfung.
Weitere Informationen zu Aufsparrendämmung und Zwischensparrendämmung sowie die Orientierung für Dacharbeiten in Düsseldorf.