Was zur neuen Deckung gehört
Dachziegel oder Dachsteine leiten Regen über die geneigte Fläche zur Traufe. Darunter liegt die Unterdeckung als zusätzliche Schutzebene. Die Lattung trägt die Deckelemente; ihre Abstände müssen zum gewählten Material passen. Ein Wechsel der sichtbaren Deckung ist daher kein bloßer Austausch nach Farbe oder Format.
Bei einer Bestandsaufnahme werden Zustand und Befestigung der Deckung, die Unterdeckung sowie First, Ortgang und Durchdringungen betrachtet. Geschädigte Bereiche darunter müssen vor der neuen Deckung zugänglich gemacht und berücksichtigt werden.
Neueindeckung oder größere Sanierung?
Ist nur die äußere Dachhaut verschlissen, kann eine Neueindeckung der passende Umfang sein. Feuchteschäden, unzureichende Dämmung oder ein veränderter Dachraum sprechen für eine zusammenhängende Dachsanierung. Die Anforderungen des Steildachaufbaus bestimmen die Materialwahl; eine universell passende Deckung gibt es nicht.
Bei vollständiger Erneuerung der Dachhaut ist in NRW auch die Solarpflicht zu prüfen. Unser Ratgeber zur Solarpflicht erklärt die Planungsfragen.
Diese Angaben helfen bei der Einordnung
- Vorhandenes Deckmaterial und ungefähres Alter
- Bekannte Undichtigkeiten und Zustand des Dachraums
- Dachflächen, Fenster und Schornsteine
- Geplante Dämmung oder Solarnutzung
Fotos bitte nur aus sicherer Position aufnehmen. Dacharbeiten erfordern geeignete Zugänge und Schutzmaßnahmen; betreten Sie das Dach nicht zur Eigenprüfung.
Weitere Informationen zu Dachsanierung und Dachmodernisierung und Steildachbau und Steildachsanierung sowie die Orientierung für Dacharbeiten in Düsseldorf.